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Hybride Meetings meistern: Der Guide für Vorbereitung und Moderation

Technik allein garantiert noch kein gutes Meeting. Erfahren Sie, wie Sie durch die richtige Vorbereitung und eine gezielte Moderation sicherstellen, dass hybride Besprechungen effizient, inklusiv und erfolgreich verlaufen.

Hybride Meetings sind gekommen, um zu bleiben. Doch während die Technik oft steht, hakt es in der Praxis häufig an der Organisation. Teilnehmer im Homeoffice fühlen sich isoliert, während die Gruppe vor Ort das Gespräch dominiert. Mit diesen Best Practices sorgen Sie für eine Zusammenarbeit, die alle gleichermaßen abholt.

Phase 1: Die Vorbereitung – „Digital First“ denken

Erfolgreiche hybride Meetings beginnen lange vor dem eigentlichen Starttermin.

  • Digitale Agenda: Versenden Sie die Agenda und alle Unterlagen mindestens 24 Stunden vorher digital. Vermeiden Sie Papier-Handouts vor Ort, da diese für Remote-Teilnehmer unsichtbar bleiben.
  • Technik-Check für Moderatoren: Treten Sie dem virtuellen Raum 5 Minuten früher bei. Testen Sie Mikrofon, Kamera und die Bildschirmfreigabe, um einen pünktlichen Start ohne „Hört ihr mich?“-Runden zu garantieren.
  • Rollenverteilung: Bestimmen Sie bei größeren Runden einen „Chat-Wächter“, der Fragen der Remote-Teilnehmer im Blick behält und in die Runde einbringt.

Phase 2: Während des Meetings – Inklusion aktiv leben

Die Moderation ist der Schlüssel zum Erfolg. Hier gilt das Prinzip: Remote First.

  • Bewusste Begrüßung: Sprechen Sie zuerst die Kollegen an den Bildschirmen an. Das signalisiert sofort: Ihr seid genauso wichtig wie die Personen im Raum.
  • Sichtbarkeit sicherstellen: Nutzen Sie digitale Whiteboards (z. B. Miro oder Microsoft Whiteboard). So können alle Teilnehmer gleichzeitig Ideen festhalten, statt nur zuzusehen, wie vor Ort ein Flipchart beschrieben wird.
  • Disziplin im Konferenzraum: Vermeiden Sie Nebengetuschel im Raum. Moderne Mikrofonsysteme sind extrem präzise – für Remote-Teilnehmer wird jedes Tuscheln zum störenden Lärmteppich.

Phase 3: Nachbereitung und Feedback

Ein Meeting endet nicht mit dem Schließen des Laptops.

  • Protokoll für alle: Senden Sie die Ergebnisse oder die Aufzeichnung zeitnah an den gesamten Verteiler.
  • Kultur-Check: Fragen Sie regelmäßig nach: „War die hybride Erfahrung heute für alle flüssig?“ Nur durch Feedback optimieren Sie Ihre Meeting-Kultur nachhaltig.

 

Was sind die häufigsten Fehler bei der Durchführung hybrider Meetings?

Der größte Fehler ist die mangelnde Einbindung der Remote-Teilnehmer. Oft konzentriert sich der Moderator nur auf die Personen vor Ort. Technisch gesehen ist schlechte Audioqualität (z.B. Hall im Raum) der größte Produktivitätskiller für Zugeschaltete.

Wie stelle ich sicher, dass alle Teilnehmer gleichberechtigt sind (Meeting Equity)?

Nutzen Sie das „Remote First“-Prinzip: Begrüßen Sie zuerst die Online-Teilnehmer und stellen Sie gezielt Fragen an sie. Verwenden Sie ausschließlich digitale Whiteboards (wie Miro), damit alle den gleichen Zugriff auf Visualisierungen haben.

Welche technische Vorbereitung ist notwendig?

Führen Sie 5 Minuten vor Start einen Technik-Check durch (Kamera, Mikrofon). Nutzen Sie idealerweise BYOM-Systeme (Bring Your Own Meeting) wie Barco ClickShare, um Verbindungsprobleme zu minimieren.

Fazit

Hybrider Erfolg ist eine Kombination aus erstklassiger Technik und bewusster Führung. Wenn Sie diese Regeln beherzigen, schaffen Sie eine Arbeitsatmosphäre, in der Distanz keine Rolle mehr spielt.

 

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